Organisationskultur

Geschichte

Die Lebensgemeinschaft Sonnhalde ist aus der ehemaligen sozialpädagogischen Pflegefamilie des jetzigen Geschäftsleiterpaares entstanden. Die erste Betriebsbewilligung wurde 1995 durch das kantonale Jugendamt ausgestellt.

Folgenden Annahmen bilden die Grundlage für unsere Arbeit und Konzepte

Kinder und Eltern sind einzigartig
Kinder und Eltern brauchen Zuwendung, Annahme, Wertschätzung und Anerkennung
Kinder und Eltern brauchen Erfolgserlebnisse
Kinder und Eltern brauchen Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit
Kinder brauchen verfügbare, vertraute und verlässliche Bezugspersonen
Kinder brauchen Orientierung durch Anleitung, Strukturen, Grenzen, Kontinuität und Verbindlichkeit
Kinder brauchen Mitbestimmung durch Partizipation
Kinder brauchen Förderung in Bezug auf Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein und Selbstkompetenz
Kinder brauchen Schutz, Pflege und Ernährung
Kinder brauchen eine ganzheitliche Förderung in einer anregungsreichen Umgebung

Unsere Arbeitsweise

Wir lassen uns auf die unterschiedlichsten Anliegen und Bedürfnisse von Kindern, Eltern und zuweisenden Stellen ein, indem wir uns engagiert und sorgfältig mit ihnen auseinandersetzen. Wir arbeiten dialogisch und binden die verschiedenen Anspruchsgruppen in unsere Arbeit ein. In ständigen Austauschprozessen lernen wir Neues dazu. Veränderungsprozesse sind Teil der Weiterentwicklung. Sie gehen Hand in Hand mit Aushandlungsprozessen.

Durch bewusste Einflussnahme gestalten wir Beziehungen, Zeiten und Orte. Wir freuen uns über kleine Entwicklungsschritte, gelungene Interaktionen und anregende Umgebung. Viele kleine Schritte helfen, ein grosses Ziel zu erreichen. Bei unserer pädagogischen Arbeit verwenden wir unterschiedliche Methoden und Hilfsmittel.

Unsere Arbeit ist planvoll, jedoch auch flexibel. Unerwartete und überraschende Situationen  können jederzeit auftreten. Diese nehmen wir an und betrachten sie nicht als Hindernisse, sondern als Teil eines geführten Prozesses.

Bei unserer Arbeit geschehen auch Fehler. Wir stehen zu unseren Fehlern und nehmen sie als Grundlage, Erkenntnisse daraus zu ziehen. Jeder Fehler lernt uns etwas Neues.

Mitarbeitende sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst. Wir unterstehen dem ständigen Balanceakt, indem wir einerseits viel Nähe zulassen und eingehen, andererseits auch die kritische Distanz halten und wahren. Das gelingt uns unter anderem durch offene und transparente Teamarbeit.

Müssen wichtige Entscheidungen gefällt werden, tun wir dies mindestens nach einem vier Augen Prinzip. Jedes Kind hat zwei Schlüsselpersonen, welche nach dem Prinzip der Passung ausgesucht werden.

Der Trägerverein beaufsichtigt und begleitet unsere Organisation in wohlwollender, bejahender Weise.

Verhaltenskodex LGS